Ny-Ålesund kann auf eine spannende Geschichte zurück blicken. Den hier handelt es sich nicht nur um eine ehemalige Bergbausiedlung, sondern von hier aus starteten vor knapp 100 Jahren Expeditionen zum Nordpol. Unter der Leitung von Roald Amundsen wurden von hier 1925 und 1926 Expeditionen in die Weiten der Arktis und zum Nordpol unternommen.

Nach dem Ende der Bergbauära wurde die Siedlung Basis unterschiedlicher Forschungsstationen mehreren Nationen. In den wärmeren Sommermonaten kann die Siedlung im Rahmen von Tagesausflügen ab Longyearbyen aber auch während mehrtägiger Schiffsexpeditionen besucht werden. Vor Ort erinnert das Postamt, das Amundsen-Denkmal, der alte Ankermast eines Luftschiffes als auch ein kleines Museum an die imposante Geschichte.

Ny-Ålesund trägt heute den Beinamen: nördlichste dauerhaft besiedelte Siedlung der Welt.